Wie der Affolter Anzeiger bereits im März mutmasste, eröffnet eine Action-Filiale in Affoltern am Albis. Damals wollte die Pressestelle keine Auskunft zu Eröffnungstermin und Örtlichkeit geben. Als Standort wurde die Markthalle vis-à-vis des Cooparks vermutet, da diese für die in der Regel gut 1000 Quadratmeter umfassende Läden genügend Ladenfläche bieten würde.
Dies hat sich nun bewahrheitet. An der Front der Markthalle prangt bereits der Schriftzug des Unternehmens und im ersten Stock, direkt neben der Qualipet-Filiale, scheint der Laden schon fast fertig eingerichtet. Die Eröffnung wird online und vor Ort mit Donnerstag, 25. Juni 2026, angegeben.

Wer ist „Action“?
Der Non-Food-Discounter Action ist eine ursprünglich aus den Niederlanden stammende Einzelhandelskette, die sich in den letzten Jahren stark in Europa ausgebreitet hat. Ihr Ziel war 2025 die Eröffnung einer Filiale pro Tag! Und das wurde mit 384 Neueröffnungen auch erreicht. Insgesamt sind es 3428.
Action ist noch neu im Schweizer Markt: Die erste Filiale eröffnete im April 2025 im zürcherischen Bachenbülach. Seither expandiert der Non-Food-Discounter schnell und betreibt inzwischen bereits rund ein Dutzend Standorte in der Schweiz – mit weiteren Neueröffnungen in Planung.
Was verkauft der Laden?
Das Konzept unterscheidet sich deutlich von klassischen Supermärkten: Action verkauft keine Lebensmittel im klassischen Sinn, sondern vor allem ein sehr breites, ständig wechselndes Sortiment an günstigen Alltags- und Haushaltswaren.
Typisch für Action ist das Prinzip des „Treasure Hunt“ (Schnäppchenjagd): Kundinnen und Kunden finden bei jedem Besuch neue Artikel, da ein grosser Teil des Angebots regelmässig ausgetauscht wird. Das Sortiment umfasst unter anderem:
- Haushaltsartikel (Reinigungsmittel, Küchenzubehör)
- Deko- und Bastelprodukte
- Spielwaren und Freizeitartikel
- Bürobedarf
- Kosmetik und Pflegeprodukte
- Textilien (z. B. Socken, T-Shirts)
- sowie gelegentlich auch kleine Elektronikartikel
Der Fokus liegt dabei auf sehr günstigen Preisen, die durch grosse Einkaufsmengen und eine schlanke Logistik ermöglicht werden. Viele Produkte stammen von Eigenmarken oder weniger bekannten Herstellern.

